Leidest du unter Putzblockaden? Musst du deine Wohnung putzen doch du hast keine Lust? Oder keine Zeit? Oder bleibt das Putzen immer an dir hängen?
Wenn ja, lies diesen Beitrag: Ich verrate dir hier wie du deine Putzblockaden lösen kannst!
Leidest du unter Putzblockaden? Hier verrate ich dir wie du sie lösen kannst!
Du willst nicht putzen, du hast keine Lust, du bist im Stress, deine Familie drückt sich, wo es nur geht und das Putzen bleibt an dir hängen, dein Mann ist im Stress und du musst seinen Teil miterledigen, du bist die Putzfrau deiner Familie, deine Kinder beteiligen sich nicht an der Hausarbeit, deine Arbeit wird nicht respektiert und du hast gründlich die Nase voll?

Putzblockade #1: Du musst putzen
Wenn du ans putzen denkst, wie denkst du? Denkst du du musst?
Wie fühlt sich dieses muss an?
Fühlt es sich an, als würde eine Last auf dir liegen? Wenn ja hast du hier eine Blockade.
Fühlt es sich nicht an wie eine Last hast du keine „Ich muss“-Blockade und kannst gleich zum nächsten Punkt springen 😉
So löst du die „Ich muss“-Blockade
Schritt1: Kozentrierer dich auf das was du willst
Überlege dir nicht was du tun musst, sondern was du willst:
- Du willst eine schöne Wohung
- Du willst dich wohl fühlen
- Du willst Freunde einladen
Und dann putze nicht weil du es musst, sondern weil du eine schöne Wohnung willst, dich wohl fühlen willst und Freunde einladen willst.
Schritt 2. Freue dich über deine schöne Wohnung
- Nimm dir bewusst Zeit dich über deine schöne Wohnung zu freuen
- Freue dich wenn du geputzt hast wie sauber alles ist
- Freue dich darüber wie wohl du dich in deiner Wohnung fühlst
Wichtig! Da du wahrscheinlich schon länger unter der „Ich muss“-Blockade leidest wird es vielleicht einige Zeit dauern, bis du dein Denken und deine Energie umgestellt hast. Achte einfach bewusst auf deine Gedanken und freue dich über deine Wohnung. Und lies auch die folgenden Tipps durch, denn viele Menschen haben mehr als eine Blockade.

Putzblockade #2: Du musst eigentlich gar nicht putzen
Hast du schon einmal darüber nachgedacht, ob du wirklich so viel putzen musst wie du meinst putzen zu müssen?
Wahrscheinlich hast du gelernt wie oft und wie gründlich du putzen musst. Hast du diese Lehre schon einmal infrage gestellt und dir überlegt, ob dieses Putzen für dein Wohlgefühl nötig ist?
Ganz ehrlich: Das Leben besteht nicht nur aus putzen und Ordnung schaffen und wenn du berufstätig bist und vielleicht auch noch Kinder hast, hast du wahrscheinlich sowieso schon viel zu tun.
Nimm dir deshalb Zeit und schau dich in aller Ruhe in deiner Wohnung um: Was putzt du, weil du es so gelernt hast? Was muss wirklich geputzt werden, damit du dich in deiner Wohnung wohlfühlst?
So löst du die „Ich muss nicht putzen“-Blockade
Achte bewusst darauf wie du dich in deiner Wohnung fühlst und putze das, was geputzt werden muss.
Wenn etwas laut deinem Wohlgefühl nicht geputzt werden muss, putze es auch nicht – auch wenn du es vielleicht anders gelernt hast.
Ich verrate dir ein kleines Geheimnis: Meine Fenster wurden schon seit Monaten nicht mehr geputzt. Wir wohnen im zweiten Stock und haben keine Fenster auf der Straßenseite. Also gibt es keinen Staub und keinen Dreck der von der Straße aufgewirbelt wird. Wir haben keine Fliegen in der Wohnung die Fenster vollsch**** und verschmieren die Fenster auch nicht mit den Fingern. Warum sollte ich die Fenster also putzen? Wegen ein paar Regentropfen?
Putze so wie es sich für dich gut anfühlt.
Du wirst vielleicht einige Dinge öfter putzen als bisher und andere weniger oft. Dein Wohlgefühl wird sich von Woche zu Woche ändern. Nimm deshalb deine Wohnung und dein Wohlgefühl bewusst wahr und entscheide jeden Tag neu was du für dich Wohlgefühl brauchst.

Putzblockade #3: Du hast keine Lust
Keine Lust zu haben kann eine große Blockade sein. Wahrscheinlich erwartest du jetzt von mir, dass ich dir sage, wie du deine Lustlosigkeit überwindest. Aber weißt du was? Ich mache etwas ganz anderes. Ich sage dir statt dessen: Es ist okay keine Lust zu haben!
So überwindest du die „Ich habe keine Lust“-Blockade
Wusstest du, dass es okay ist keine Lust zu haben? Wusstest du, dass du das Putzen verschieben darfst, ohne dich schlimm zu fühlen?
Wusstest du, dass du nicht faul bist oder undiszipliniert oder ein schlechter Mensch oder eine Sau, wenn du einfach mal sagst: Heute habe ich keine Lust!
Es ist okay auch mal keine Lust zu haben und es ist okay, auch mal weniger gründlich zu putzen, wenn du keine Lust hast.
Du putzt für dich und für dein Wohlgefühl. Wenn du heute keine Lust hast erlaube dir das.
Wenn du dir noch nie erlaubt hast etwas nicht zu tun oder wenn du dich immer selbst verurteilt hast, wenn du keine Lust hattest, fühlt es sich am Anfang wahrscheinlich ein bisschen komisch an.
Wenn dann in dir sofort das Programm hochfährt „Es muss heute sein denn morgen habe ich keine Zeit“ dann nimm dieses Programm und schmeiß es Gedanklich in den Schredder.
- Steig aus dem Muss und aus dem alten Programm aus.
- Überlege dir bewusst, was geputzt werden musst damit du dich wohlfühlst und wenn du das erledigen könntest.
- Lass weg was für dein Wohlgefühl nicht geputzt werden muss.
- Und dann mache dir bewusst, dass du nicht an einem Tag alles putzen musst. Vielleicht ist es für dich wichtig dein Badezimmer abzuwaschen aber im Wohnzimmer reicht es durchzukehren und nicht zu wischen? Vielleicht ist das Abstauben für dein Wohlgefühl nicht überall nötig? Vielleicht gibt es auch Aufgaben, die du anderen Familienmitgliedern übertragen willst?

Putzblockade #4: Du bist im Stress
Wenn du im Stress bist kann putzen einfach zu viel sein.
Für stressige Zeiten habe ich einige Tipps die dir helfen besser zurecht zu kommen:
Leichter mit stressigen Zeiten zurechtkommen
- Vorarbeiten, Stresspause, Nacharbeit
Wenn du weißt, dass eine stressige Zeit auf dich zukommt dann erledige Aufgaben wie Wäsche waschen, Betten beziehen aber auch einkaufen vorher. Konzentriere dich während der stressigen Zeit nur auf die Aufgaben, die wirklich nötig sind. Verschiebe alles was nicht nötig ist auf später. - Gib so viele Aufgaben wie möglich an andere Familienmitglieder ab
Plane wenn möglich schon vorher und sprich es mit andere Familienmitglieder ab - Vorkochen, kurze Küche oder Essen bestellen
Kochen braucht eine Menge Zeit. Wenn du Zeit hast koche im Voraus.
Bist du im Stress koche schnelle Gerichte, koche für zwei Tage und wäre am zweiten Tag, nimm Essen vom Essensbüdchen mit oder lasse etwas liefern. So sparst du eine Menge Zeit. - Steh zu deinem Chaos
Es ist okay einfach zu sagen: „Ich bin im Stress, es ist mir zu viel zu Putzen, ich stehe zu meinem Chaos.“
Steh dazu und erlaube dir dein Bedürfnis jetzt nicht zu putzen zu respektieren. Auch hier rate ich dir bewusst zu überlegen, was für dein Wohlgefühl wichtig ist. Bei mir muss zum Beispiel das Badezimmer jede Woche abgewaschen werden, doch wenn der Boden nicht geputzt oder in ganz schlimmen Zeiten noch nicht mal gekehrt wird, kann ich damit leben. - Putze nicht einmal die Woche oder an einem festen Tag
Wenn du Stress hast putze nicht einmal die Woche oder an einem festen Tag. Putze dann, wenn des dir passt. Vielleicht stört dich heute der ungekehrte Boden in der Küche. Dann kehre heute die Küche. Vielleicht stört dich morgen der Spiegel im Badezimmer der Wasserflecken hat. Dann putze den Spiegel. Erlaube dir, jeden Tag das zu tun was an diesem Tag für dich wichtig ist.

Putzblockade #5: Du nimmst jemandem etwas ab
Eigentlich sind die Aufgaben je gerecht verteilt, doch dein Mann macht Überstunden oder deine Kinder haben Prüfung oder oder oder… Und natürlich übernimmst du die Aufgaben – aber eigentlich hast du wirklich, wirklich keine Lust. Du tust es aber trotzdem, denn du kannst ja deine Familie nicht im Stich lassen.
Einem geliebten Menschen in stressigen Zeiten zu helfen ist grundsätzlich etwas ganz normales und gutes. Wird es jedoch zum Dauerzustand, dann läuft etwas schief.
So löst du die „Du nimmst jemandem etwas ab“-Blockade
Es ist inzwischen zum Dauerzustand geworden, dass du anderen etwas abnimmst?
Die Lösung: Sei nicht mehr dazu bereit und fordere von deinen Familienmitgliedern etwas zu verändern.
Wichtig: Lass dich nicht abwimmeln. Sage ganz klar, dass es dir mit der Situation nicht gut geht und fordere die Veränderung ganz klar ein.
Manchmal ist es nicht möglich die Situation zu ändern. In diesem Fall müsst ihr gemeinsam nach einer anderen Lösung suchen.

Putzblockade #6: Deine Arbeit wird nicht respektiert
Du putzt und sorgst für eine schöne Wohnung, doch deine Arbeit wird nicht respektiert? Bestenfalls ist eine saubere Wohnung für deine Familie selbstverständlich, schlimmstenfalls machen sie Dreck und Unordnung?
So löst du die „Deine Arbeit wird nicht respektiert„-Blockade
- Achte bewusst darauf wie du übers putzen denkst
Putzen ist ein Beruf. Wenn du putzt, arbeitest du. Respektiere das und respektiere dich selbst. - Putze für dich, nicht für deine Familie
Wie das geht, findest du weiter oben im Tipp „Ich muss putzen“ - Räume deinen Familienmitgliedern nicht hinterher
Der, der die Unordnung gemacht hat muss sie auch aufräumen - Putze nicht alles oder fast alles alleine
Für eine schöne Wohnung sind alle Familienmitglieder verantwortlich. Sorge dafür, dass die anderen Mitglieder deiner Familie einen gerechten Beitrag leisten

Putzblockade #7: Du bist die Putzfrau deiner Familie
Für eine schöne, saubere Wohnung sind alle Familienmitglieder verantwortlich, doch wenn du möchtest, kannst du freiwillig die Verantwortung für das Putzen deiner Wohnung übernehmen. Doch es gibt einige Dinge, die du beachten solltest:
- Deine Arbeit muss respektiert werden. Wird sie nicht wertgeschätzt läuft etwas falsch und solltest etwas verändern
- Die Wohnung putzen und hinter anderen Familienmitgliedern hinterherräumen sind zwei sehr verschiedene Dinge. Auch wenn du die Verantwortung für das Putzen übernommen hast ist es nicht deine Verantwortung, anderen Familienmitglieder hinterher zu räumen.
Möchtest du eigentlich nicht für deine Familie putzen, hast aber das Gefühl du musst es doch tun dann, kann dies eine riesen Blockade sein. Du hast keine Lust zu putzen und es fällt dir schwer – einfach, weil es nicht deine Aufgabe ist.
So löst du die „Ich bin die Putzfrau meiner Familie“-Blockade
- Überlege dir welche Putz-Aufgaben für dich stimmig sind und welche nicht. Überlege dir was du weiterhin übernehmen möchtest und was du an deine Familie abgeben möchtest.
- Sage deiner Familie, dass du von jetzt an von ihnen erwartest, dass sie zu eurer schönen, sauberen Wohnung etwas beitragen. Frage sie welche Aufgaben sie sich vorstellen könnten und ermutige und lobe sie. Am Anfang, wenn es noch nicht so klappt für ihren Einsatz und später für die gute Arbeit.
- Räume deinen Familienmitgliedern nicht hinterher. Wer Unordnung macht ist auch für das Aufräumen zuständig.
Am Anfang wird es vielleicht Gemecker geben, Aufgaben werden nicht erledigt, du musst immer wieder daran erinnern, vielleicht machst du das eine oder andere irgendwann selbst, weil du die Nase voll davon hast, dass es nicht, nicht gründlich oder erst nach mehrmaligem ermahnen erledigt wird.
Bleibe dabei positiv und ermutigend. Werde nicht kritisierend, doch bleibe konsequent.
Rede mit deinen Familienmitgliedern. Frage sie ob sie zurecht kommen. Falls Sie bei einer Aufgabe ein Problem haben oder etwas nicht tun möchten, ihr könnt gemeinsam eine andere Aufgabe finden.
Und das aller wichtigste: es wird sicherlich einige Zeit dauern, bis alles zu deiner Zufriedenheit erledigt wird. Akzeptiere dies und fange nicht wieder an die Aufgaben selbst zu erledigen.
Und das war mein letzter Tipp für heute. Ich hoffe meine Tipps haben dir gefallen und konnten dir weiterhelfen.
Herzliche Grüße

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